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Physik und Metaphysik

Wer an Gott glaubt hält sich für das Ebenbild Gottes. Wer an die Klimalüge glaubt hält sich für ein CO2-Schwein, für einen Klima-Sünder, für einen miesen Haufen Biomasse der die Welt verpestet. Klimaprediger wissen das. Sie wollen das sich die Menschheit größtenteils
selbst vernichtet. Auf dem Planten hungert bereits eine Milliarde Menschen. Dies ist das geplante, gewollte Resultat der geplanten, inszenierten Finanzkriese und der sog. Bio-, und Klimapolitik. Weltweit wurden landwirtschaftliche Nutzflächen zur Produktion von UNEFFEKTIVEN nachwachsenden Rohstoffen zu Gewinnung von Ethanol und Palmöl als Ersatz für fossile Energieträger vernichtet. Landwirte in Europa werden für Flächstilllegungen bezahlt, als Milchbauern in den Ruin getrieben. Milliarden werden "aus religiösen Motiven" in die völlig UNEFFEKTIVE Solarstromtechnik investiert und verschwendet.

Gleichzeitig werden Techniken zur EFFEKTIVEN Nutzung nachwachsender Rohstoffe wie die Biogastechnik, die bezogen auf die Anbaufläche eine wesendlich höhere Energiegewinnung ermöglicht, verhindert. Ebenso wird die Gewinnung von Diesel aus Müll verhindert! Arbeitsplätze werden mittels Finanzkriese GEPLANT vernichtet um Menschen zu vernichten. Wir erleben vor unseren Augen den großten Massenmord der Geschichte der Menschheit.
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Mittwoch, 9. Dezember 2009

Klimaterror: Das Evil Empire lebt


Gerhard Wisnewski

»Es ist fünf vor zwölf!«, behaupten die Klima-Propheten: »Wir müssen handeln!« Wie recht sie haben. Allerdings ist es nicht fünf vor zwölf für das Weltklima, sondern fünf vor zwölf für die Freiheit des Menschen.

»Mr. Gorbachev, tear down this wall!«, rief US-Präsident Ronald Reagan 1987 vor dem Brandenburger Tor. Simsalabim - zwei Jahre später war die Mauer weg. Donnerwetter - wie konnte Reagan das nur vorher wissen? Egal. Jedenfalls war damit die Sowjetunion, das »Reich des Bösen«, angeschlagen. Und mit der Auflösung der Sowjetunion ab 1991 glaubten alle, damit sei auch für immer und ewig das »Böse« aus der Welt.

Kleiner Irrtum. Wenn wir »böse« jetzt politisch lieber durch »totalitär« ersetzen, dann wurde das Reich des Bösen nur einige Ebenen höher wiedergegründet, und zwar auf der Ebene der UNO und ihrer Organisationen. Bestand die Sowjetunion aus 15 Staaten mit knapp 300 Millionen Einwohnern, zählt die UNO 192 Staaten mit 6,5 Milliarden Einwohnern. Und wer die UNO bisher für einen Papiertiger hielt, wurde etwa durch die Machenschaften ihres Gesundheitsministeriums WHO in Sachen Vogel- und Schweinegrippe eines besseren belehrt.

Totalitäre Staatengebilde wie die Sowjetunion erscheinen als veraltet. Mithilfe der neuen Kommunikations-, Überwachungs-, Verwaltungs- und Propagandamittel erscheint die Zeit reif für totalitäre Gebilde auf globaler Ebene, die freilich schon seit einiger Zeit parallel aufgebaut und betrieben wurden (UNO). In diesen neuen totalitären Strukturen wollen sich altbekannte Interessenträger (zum Beispiel Geostrategen, globale Banken, Pharmaindustrie usw.) verwirklichen und sich eine neue Form und Organisation geben. Nach dem Motto: »Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut«.

Um Rückstöße zu vermeiden versucht man, die neue totalitäre Organisation in ein ausschließlich gutes Image zu kleiden. Um jeden Widerstand zu untergraben bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen, hat alles, was die Organisation tut, vordergründig nur guten Zwecken zu dienen. Durch diese Operation sollen die Menschen komplett wehrlos gemacht werden.

Die »Operation Vogelgrippe« und danach »Schweinegrippe« zählten zu den ersten Gehversuchen dieses neuen totalitären Systems, das nun versucht, seine unumschränkte globale Macht auszuüben und in sagenhafte Profite und uneingeschränkte Macht für seine Entscheidungsträger und Unternehmen umzusetzen. Sowohl die Vogel- als auch die Schweinegrippe-Operation bestanden aus einer Vielzahl ineinander greifender Operationen, vor allem:

– Propaganda und Panikmache,

– globale Massenhysterie,

– Entwicklung von »Impfstoffen« mit dubiosen Inhaltsstoffen,

– »Impfstoff«-Produktion und Distribution.

Während die Operation – etwa im Fall Tamiflu – zum Teil gelungen ist, scheiterte sie zum Teil im Fall Schweinegrippe-Impfung. Die vollkommen überdrehte Propaganda verpuffte und erreichte genau das Gegenteil - nämlich, dass die Menschen misstrauisch wurden und sich erst recht nicht impfen ließen. Man spürt eben die Absicht und ist verstimmt. Die Menschen sind dem Impfterror der WHO nicht wie geplant auf den Leim gegangen. Nur etwa fünf Prozent der Deutschen haben sich bisher impfen lassen. Bund und Länder sitzen auf Millionen von Impfdosen und haben Abermillionen Steuergelder verbrannt.

Das neue »Evil Empire« hat aber noch ganz andere Pläne. Während Vogel- und Schweinegrippe nur partielle Operationen waren, mit denen »nur« partielle Interessen verfolgt wurden, ist die »Operation Klima« ein ganzheitliches Unternehmen, mit dem der gesamte Globus ausgebeutet und unter ein einheitliches Regime gestellt werden soll. Das Ziel der Operation besteht darin, unter den Menschen einen globalen Konsens für die eigene Versklavung zu erzeugen.

Diese »Klima-Diktatur« beruht auf einer neuen Form von globaler Religion, die eine Todesdrohung, apokalyptische Visionen (»Die Erde wird ersticken/verbrennen«) und eine Hölle ebenso beinhaltet wie Sünde, Schuld, Kasteiung, Sühne, Absolution und Erlösung. Der Kern der Religion beruht auf dem CO2-Dogma. Wie jedes andere religiöse Dogma auch, hat dieses Dogma nichts mit Fakten zu tun. Vielmehr stellt das Dogma, wie das Religionen eben so tun, die Naturwissenschaften auf den Kopf. Demnach soll ein natürlicher und lebenswichtiger Stoff in Wirklichkeit ein teuflischer Schadstoff sein, nämlich das Kohlendioxid, das in Wahrheit die Grundlage der tierischen und menschlichen Nahrung darstellt. Indem man diesen Teufel an die Wand malt, werden andere reale Teufel vergessen gemacht, etwa wirkliche Gifte in der Umwelt. Statt auf sie, starrt alle Welt nur noch auf das CO2. Dieser Stoff ist wie kein anderer zur Errichtung einer totalitären Welt geeignet.

Die Unterwerfung funktioniert in drei Schritten:

1. Man erklärt einen natürlichen Stoff, der bei jeder Lebensäußerung entsteht, zum gefährlichen Schadstoff: CO2.

2. Weil der Stoff überall vorkommt, kann man nun überall hineinreden.

3. Weil alles und jedes den Stoff abgibt, kann man nun alles und jeden bespitzeln, kontrollieren und gängeln, etwa so, als würde jeder einzelne Mensch, jedes Auto und jede Firma ständig giftige Dioxine in die Luft abgeben. Jeder ist ab jetzt ein gefährlicher Sünder, und zwar ein Klima-Sünder.

Kontrolliert man diesen Stoff, kontrolliert man also jeden einzelnen Menschen, jede einzelne Firma und jedes einzelne Land. Denn da jeder Staat an die Atmosphäre angrenzt, muss sich jeder Staat diesem Regime unterwerfen. Da alle Menschen von der Gefährlichkeit des CO2 überzeugt werden sollen, sollen alle bis zum letzten Atemzug für den Klima-Staat und damit für die eigene Versklavung kämpfen - und nicht nur zu braven, sondern auch zu im tiefsten Inneren überzeugten Parteisoldaten des Klima-Staates werden. Eine genialere Diktatur hat die Welt noch nicht gesehen, da die Menschen diese Diktatur für eine Ausgeburt des Guten halten werden. Jeder Einzelne wird sowohl Diktator als auch Sklave sein und auf diese Weise in einem eigenen ideologischen und psychologischen Teufelskreis gefangen sein.

Da die CO2-Vorgaben nur durch radikale Reduzierung des Energieverbrauchs und damit des Lebensstandards zu erfüllen sein werden, wird ein globales Heer von einfachen Arbeitsdrohnen ohne Geschlecht, ohne Familie und ohne Rasse entstehen. Geschlechter, Familien und Rassen werden eingeebnet, Kinder durch den Staat erzogen (»Jedes Kind braucht einen Hortplatz«).

Dieses Heer von vereinzelten geschlechts- und rasselosen Drohnen wird durch die Zerstörung des Bildungssystems (G8, Bologna-Prozess etc.) auch keine kognitiven Fähigkeiten mehr besitzen, die über das für die tägliche Arbeit notwendige Maß hinausgehen, und die genügen würden, die Operationen der herrschenden globalen Schicht zu durchschauen - geschweige denn, sie zu stören. Statt zu wissen, werden diese globalen Drohnen glauben, und zwar an die Klima-Religion. Sie werden ohne jede Gegenwehr für die Macht und den Reichtum der herrschenden Klasse arbeiten. Die neue globale »Arbeiterklasse« wird gehalten werden wie das liebe Vieh, aus dem der maximale Nutzen herausgeschlagen werden kann, ohne dass es einen Aufstand gegen den Bauern anzetteln kann. Außer zur finanziellen Ausbeutung wird dieses »menschliche Vieh« auch für genetische, medizinische und pharmakologische Experimente herangezogen werden. An eine Revolution zu glauben, wird in etwa ebenso realistisch sein, wie an den Aufstand einer Kuhherde in Oberammergau.

»Wie werden unsere Enkel leben?«, lautet eine beliebte Frage der Klima-Priester. Antwort: Was das Klima angeht, weiß das kein Mensch. Aber politisch und sozial werden sie zweifellos in einem nie dagewesenen Albtraum leben, aus dem es kein Erwachen mehr geben wird. Wenn wir jetzt nicht erwachen:

– kein Geld und keine Unterstützung für Medien, die den Klima-Wahn und andere UNO-Phantome propagieren,

– keine Unterstützung für dem Klima-Wahn und anderen UNO-Phantomen anhängende Parteien und Politiker,

– keine Unterstützung für Umweltorganisationen, die dem Klima-Wahn anhängen,

– keine, ich wiederhole: keine Spenden für UNO-Organisationen, auch dann nicht, wenn sie mit dem Leid von Kindern hausieren gehen (UNICEF),

– keine Unterstützung für UNO-Initiativen irgendeiner Art, da damit die UNO gestärkt wird,

– drücken Sie uns und vor allem unseren Nachkommen die Daumen.


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Montag, 7. Dezember 2009

Zu Hause bei den Klima-Knechten

Teil 1

Gerhard Wisnewski

Vom 7. bis 18. Dezember 2009 findet in Kopenhagen die 15. UN-Klimaschutzkonferenz (»Klimakonferenz«) statt. Was der Klima-Staat praktisch heißt, konnte man am 29. November 2009 in der Kika-Sendung »pur+« mitverfolgen. Eine ganze Familie lebte eine Woche lang in der schönen, neuen Klimawelt.

Hurra – bei Familie Knecht herrscht gute Laune. Heute kommt die Klima-Stasi. »Papa Mathias, der zehnjährige Jonas, Mama Sonja, die sechsjährige Julia und der neunjährige Jakob« sind echte CO2-Junkies. »Ich glaube, wir verbrauchen jede Menge Energie«, beichtet Mama Sonja in die Kamera. »Ich vergesse immer, das Licht auszumachen«, gesteht Jakob. Ab und zu, bekennt Papa Mathias mit gesenktem Blick, macht er sich schon Gedanken darüber, »dass wir ein bisschen fahrlässig umgehen mit Energieverbrauch« – »weil wir eben mit dem Auto zur Schule gefahren werden und von der Schule wieder abgeholt werden«, ergänzt Jonas.

Ich heiße Jakob und verbrauche Energie

So, nun ist es raus: »Ich heiße Jakob, und ich verbrauche Energie.« Ab zu den anonymen CO2-Junkies. Und dann: Entziehungskur. Und die sieht so aus: Fünf Tage sollen die Klima-Knechte bzw. -Knechts für einen Beitrag des Kinderpropaganda-Magazins pur+ (29.11.2009) so leben, dass sie möglichst wenig CO2 »ausstoßen«. Sagen wir: Nur noch etwas mehr als eine Leiche. Nämlich zusammen 137 Kilogramm. Werden sie das schaffen?

Um das herauszufinden, gibt es die Klima-Stasi. So heißt die natürlich nicht, jedenfalls noch nicht. Sondern »Energieberater«. Noch tritt sie uns auch morgens um sechs noch nicht die Türe ein, um »Klimakiller« und »Energieverbrecher« zu verhaften. Noch klingelt sie ganz manierlich an der Tür. Wie gesagt: noch. Denn dass das, was man hier sieht, nur eine psychologische Vorbereitung auf künftige Dinge sein soll, ist keine Frage.

Die nächste Stufe werden zweifellos Gesetze sein, die den Energieverbrauch pro Person begrenzen. Wie bereits berichtet, hat der Leiter der britischen Umweltbehörde, Lord Smith of Finsbury, vorgeschlagen, jedem Bürger ein persönliches Kohlendioxid-Konto zuzuweisen. Damit lässt sich praktisch jeder Schnaufer des Betreffenden überwachen. Oder besser gesagt: Jeder Schritt, den er tut, sei es ein Einkauf im Supermarkt, ein Tanken an der Tankstelle oder eine Flugreise.

Gut gemeint ist das Gegenteil von gut

Unsere guten Knechts haben natürlich keine Ahnung, an welcher Welt sie da so brav mitwirken. Wie so viele »Klimaschützer« glauben sie, an einer schönen neuen Welt zu arbeiten, in der wir alle ausschließlich umweltschonend und gut sein werden. Und das ist ja das Schöne an der Klima-Ideologie: ihre schöne äußere Hülle und ihr Kern aus einer totalen globalen Diktatur.

Und dafür braucht es ahnungslose und gutwillige Menschen wie die Knechts. Bekanntlich ist gut gemeint jedoch das Gegenteil von gut. Und das gilt auch für den »Energieberater«. Wie das bei einem Stasi-Mann so ist, findet er gar nichts dabei, sich erstmal genau die Lebensweise der Familie Knecht und ihren CO2-»Ausstoß« anzuschauen. Es geht doch nichts über das Leben der Anderen. Und die lassen ihn ja schließlich auch noch freiwillig rein – welcher Fortschritt!

Und so öffnet der Mann sämtliche Türen im Heim der Knechts und entdeckt ein Klimaverbrechen nach dem anderen: Er schnüffelt im Bad, zählt im Wohnzimmer die Lampen durch (»eins, zwei, drei, vier Lampen an«!) und registriert den »kuschelig warmen Wintergarten«. Sollte auch »möglichst nicht beheizt sein«, meint der Klima-Spießer. Und natürlich findet der Mann auch »das Zimmer, wo ihr immer fernseht«. Klima-Detektiv X. auf heißer Spur: »Fernseher läuft, kein Mensch ist drin!« Ein klares Anzeichen für ein Klimaverbrechen. Und nicht nur das: Die ganze schöne Gehirnwäsche aus dem Kasten verblubbert praktisch ungenutzt im Raum. Eine Schande.

»So was geht ab jetzt natürlich gar nicht mehr«, mahnt pur+: Anhand eines Strommessgeräts zeigt Herr X., warum. 150 Watt verbraucht der Fernseher im Normalbetrieb, zwölf bis 15 Watt im Stand-by-Modus: »Umgerechnet in CO2 heißt das«, belehrt eine strenge Stimme den kindlichen Zuschauer: »Zwei Stunden fernsehen macht 180 Gramm. Den Fernseher den Rest des Tages auf stand by lassen nochmal weitere 228 Gramm.« »Auch der Computer zieht ständig Strom. Hier hilft ab heute eine Steckerleiste, die man ein- und ausschalten kann.«

So weit, so gut. Aber natürlich wüsste unser Stasi-Mann bzw. der Staat gerne noch intimere Dinge über das Leben der Anderen. Zum Beispiel, was die so essen. Und so macht der Klima-Schnüffler als nächstes den Kühlschrank auf. »Sogar beim Essen kann Familie Knecht CO2 sparen«, belehrt uns der Beitrag. »Denn manche Lebensmittel verbrauchen bei der Herstellung wenig, andere sehr viel Energie.«

Checkt mal Euren Alltag, ey!

»Wir können ja mal überlegen, ob Sie in dieser einen Woche mal auf Butter verzichten«, meint Klima-Spitzel X. Ein nettes Spielchen. Aber natürlich geht es gar nicht um die eine Woche. In Wirklichkeit ist das nur eine Übung für das, was noch kommen soll. Man will halt mal ausprobieren, inwieweit sich die Knechte so in ihr Leben reinreden lassen. Klima-Schnüffler X. hat auch gleich mal eine Liste mitgebracht, anhand derer man die »Klimaschädlichkeit« von Lebensmitteln sehen kann. Diese Liste kann man bei pur+ auch gleich runterladen.

»Checkt« mal »euren Alltag!«, empfiehlt pur+ auf seiner Website. Wenn Ihr bis jetzt mit Genuss gegessen habt – pur+ macht damit Schluss: »Wusstet ihr zum Beispiel«, denunziert die Sendung beliebte Nahrungsmittel, »dass Butter oder Käse klimaschädliche Lebensmittel sind, weil bei ihrer Herstellung sehr viel Energie verbraucht und deshalb sehr viel CO2 freigesetzt wird? Oder dass Rindfleisch wesentlich klimaschädlicher ist als Schweinefleisch? Die Checkliste verrät es euch. Prüft damit euren Alltag! Wo könntet ihr CO2 sparen? Worauf könnt ihr verzichten? Findet es heraus!«

»Auf der Liste steht genau, was wie viel CO2 verursacht«, heißt es in dem TV-Beitrag. »Rindfleisch 500 Gramm: 6.652 Gramm CO2 im Durchschnitt!«, lesen die Knecht-Kinder schockiert von dem Papier ab.

Der Wisch ist interessant, denn hier kann man die künftige Speisekarte des totalen Gutmenschen schon mal ablesen. Lebensmittel mit hohem CO2-Ausstoß bei der Herstellung sind natürlich ganz verboten. Als da wären:

Butter (500 Gramm): 11.871 Gramm CO2

Rindfleisch (500 Gramm): 6652 Gramm CO2

Tiefkühl-Rindfleisch (500 Gramm): 7.165 Gramm CO2

Käse (500 Gramm): 4.251 Gramm CO2

Sahne (500 Gramm): 3.811 Gramm CO2

Nehmen wir also mal an, Lord Finsburys persönliches CO2-Konto würde Wirklichkeit, dann werden bei einem Stück Butter fast 12.000 Punkte abgebucht und bei einem Rinderbraten über 6.500 Punkte. Da droht ein Speiseplan, gegen den der in der DDR geradezu noch üppig war. Der politisch Korrekte ernährt sich künftig von »Äpfeln aus der Region« (ein Pfund weist 31 Gramm CO2 bei der Herstellung auf), frischem Gemüse (75 Gramm) und Kartoffeln (99 Gramm) und radelt mit dem selbstgehäkelten Fahrrad selbst auf den Acker, um die Erdäpfel im Schweiße seines Angesichts auszubuddeln. Schon steht der Agrarkommunismus vor der Tür. Fehlt nur noch Pol Pot.

Lesen Sie morgen: Wie sieht der Alltag der neuen Klima-Bürger aus? Werden es die Knechts schaffen, in fünf Tagen nur 137 Kilo CO2 zu »emittieren«?


(Teil 2)

Gerhard Wisnewski

Vom 7. bis 18. Dezember 2009 findet in Kopenhagen die 15. UN-Klimaschutzkonferenz (»Klimakonferenz«) statt. Die »Kika«-Sendung »pur+« schickte schon mal eine ganze Familie für eine Woche in die schöne, neue Klimawelt. Ob es die Knechts schaffen werden, in fünf Tagen nur 137 Kilo CO2 zu »emittieren« und wie der Alltag der neuen Klima-Bürger aussieht, lesen Sie hier.

Zum 1. Teil geht's hier.

Der CO2-Wahn ist schon eine tolle Sache: Familie Knecht wird sich jetzt fünf Tage lang nicht mehr um die Qualität, den Gesundheitswert und die Schadstoffe in den Lebensmitteln kümmern, sondern sich mit einem reinen Phantomproblem befassen, nämlich wie viel des natürlichen Nährstoffgases Kohlendioxid bei ihrer Herstellung angeblich anfällt. Das heißt: In Wirklichkeit kümmert sich zukünftig niemand mehr um echte Schadstoffe in Lebensmitteln und in der Umwelt, sondern nur noch um den Pseudoschadstoff CO2. Mit diesem Taschenspielertrick verschwinden – Simsalabim – sämtliche wirklichen Schadstoffe aus der öffentlichen Wahrnehmung und werden durch einen Phantomschadstoff ersetzt.

Papa, das Klima-Schwein

Die Knechts planen ihre politisch korrekten Klimatage eifrig. »Besonders viel CO2 verursacht natürlich das Autofahren«, heißt es in dem pur+-Beitrag. Und plötzlich steht »Papa Mathias« am Klimapranger. Denn der will darauf nicht verzichten. Sozialer Druck entsteht: »Fünf Mal zur Arbeit und zurück, das sind allein schon 38 Kilo CO2!« Und damit sind schon mal 38 Kilo weg von dem für die fünf Tage erlaubten CO2-Kontingent von 137 Kilo! Papa, das Klimaschwein! Die Konsequenz: Alle müssen ab jetzt Kartoffeln mampfen, damit Papa seinen Hintern mit dem Auto durch die Gegend schleudern kann.

»Um Papas Autofahrten wieder reinzuholen, nimmt Jonas für den Schulweg seinen Roller.« Da haben wir's – und das, obwohl es regnet! Das arme Kind: »Das ist natürlich bei den Wetterbedingungen nicht optimal«, sagt der kleine Racker. Zu Hause geht derweil das Licht aus: »Kein Fernsehen, kein Computer, kein Garnix.« »Ja, aber Jonas, ich möchte ja auch noch leben«, sagt die verzweifelte Mutter. Nichts da. Politisch korrekt ist nur eine Leiche. Sodann zündet die Familie Knecht Kerzen an – die übrigens auch CO2 erzeugen. Und auch Kerzen werden hergestellt, verpackt und transportiert, wobei ebenfalls CO2 entsteht, aber das sagt der Beitrag nicht. Und siehe: Der gute Papa kauft jetzt auch noch Energiesparlampen. Die verbrauchen zwar bei der Herstellung zehnmal soviel Energie wie eine herkömmliche Glühbirne, aber auch das wird in dem Beitrag nicht gesagt. Davon, dass sie ein Vielfaches von Glühbirnen kosten und wegen ihres Quecksilbergehalts auf den Sondermüll gehören, mal ganz abgesehen.

Abschied von der Pomelo

An diesen kleinen Auslassungen erkennt man unschwer, worum es hier geht: um Propaganda. Die nächste Etappe: Einkaufen. »Milchprodukte zum Beispiel verbrauchen viel Energie in der Herstellung, genau wie Fleisch und Wurst«, belehrt uns pur+. »Hier wird relativ viel CO2 freigesetzt. Das liegt an der aufwendigen Tierhaltung, an der Weiterverarbeitung und am Transport. Viel CO2 verursachen auch Tiefgekühltes und Konserven.«

»Oh weia«, sagt die Mutter, als Jakob im Supermarkt eine Frucht anschleppt: »Wo kommt die her? Aus Asien! Nee - das verbraucht zuviel CO2.« "Der Jakob liebt diese Pomelo", strahlt Mutter Knecht in die Kamera: »Geht nicht - ist zu weit her geflogen!«

Um Genuss geht es in der Klimadiktatur schließlich überhaupt nicht mehr. Eine Gurke tut's doch auch. Und wenn der Kleine die Augen zumacht und seine Fantasie bemüht, wird ganz bestimmt eine Pomelo draus. Schwupp, hält ihm die Mama auch schon eine Gurke hin. Na, geht doch.

Die Jagd auf Klima-Schnäppchen

Am Kühlregal setzt sich der renitente Racker schließlich doch noch durch: Butter schmeckt einfach zu gut. »Dabei wäre Margarine eine gute Wahl gewesen«, raunt der Sprecher des Großen Klima-Bruders. »Denn ein Päckchen verursacht gerade mal 600 Gramm CO2.« Ein echtes Klima-Schnäppchen also. »Ein Stück Butter dagegen 5.500 Gramm!« Ähnlich ist das beim Käse. Den griechischen Schafskäse mit Oliven muss sich Mutti also eigentlich abschminken. Nichts da - sie nimmt ihn trotzdem. Aber ob er ihr noch schmeckt? Denn nun hat sie natürlich ein schlechtes Gewissen. Und das ist gut so: Denn Schuldgefühle waren schon immer ein wirksames Herrschafts- und Manipulationsmittel. Siehe Kirche. Das Schlimme ist nur, dass damit nun auch noch Kinder belästigt und indoktriniert werden.

»Also, die Butter zieht uns nach unten«, wird zu Hause festgestellt: »Und der Käse! Kinder - es gibt keinen Käse mehr!«

Eine Kugel für den Klima-Killer

Zu den 38 Kilo CO2 von Papas Autofahrten sind nach den ersten beiden Tagen jetzt noch einmal 40 Kilo dazugekommen - für Essen, Duschen, Wäsche waschen -, »Dinge, die sich einfach nicht ganz vermeiden lassen«. Nicht doch: Das kriegen wir auch noch hin. Eine kleine Kugel, und schon ist der Klima-Killer weg.

Drei Tage später - beim Frühstück: »Jetzt wird keine Sparmöglichkeit mehr ausgelassen, um unter den 137 Kilo zu bleiben.« Das ist, wie gesagt, das CO2-Kontingent für fünf Tage. »Marmeladenbrot ohne Butter schmeckt nicht - muss aber sein«, konstatiert pur+: »Jetzt zählt jedes Gramm. Denn in den vergangenen fünf Tagen fiel den Knechts das CO2-Sparen ab und zu sehr schwer.«

Tja, sie sind eben noch nicht richtig auf Linie. Gestern musste Mutti Knecht die Kinder doch mit dem Auto zur Schule fahren, weil die Kleinen knapp dran waren. Das verursacht natürlich CO2 – und aus war’s mit der Butter auf dem Brot. »Damit das nicht nochmal passiert, sind heute alle schon um sechs Uhr aufgestanden, und Jonas nimmt wieder den Roller.«

Wir sind so verdammt gut ...

Sie meinen, das hier ist Satire? Keineswegs: Nach fünf Tagen kommt »die Endabrechnung«. Und schon steht der Klima-Spitzel wieder vor der Tür. Der Klima-Schnüffler ist an der neuen Mangelwirtschaft der Knechts natürlich brennend interessiert. Aber siehe - die Absolution ist den Knechten bzw. Knechts sicher: »Wir kommen auf eine Summe von 127 Kilogramm«, rechnet artig Klima-Papa Knecht vor: »Wir sind drunter Leute!«, freut sich Mutti ein wenig künstlich. Da fehlt es eindeutig noch an ideologischer Schulung und Selbstkritik.

Herzlichen Glückwunsch, Familie Sklave bzw. Knecht: »Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, was Gutes getan zu haben«, meint einer der beiden Söhne. »Ich fand, das Schwierigste war eigentlich die Butter ...«, jammert der andere. Papa Knecht »war ganz positiv überrascht, wie die Kinder mitgezogen haben«. Mama »ist sehr stolz auf uns« und hat »wirklich auch das Gefühl, ich kann die Welt verbessern. Das hatte ich vorher nicht«, strahlt sie.

Sauberer ist nur noch der Selbstmord

Operation geglückt, Patient tot - beziehungsweise gehirngewaschen. Das ist ja auch schon mal was. Der Rest kommt dann schon noch. Sauberer ist nur noch der Selbstmord.

Was mich angeht, ich sehe ein hohes CO2-Sparpotenzial ehrlich gesagt vor allem beim Fernseher. Da der ja nicht nur zwei, wie in dem Knecht-Beispiel, sondern meisten so um die fünf bis sieben Stunden läuft, könnte man täglich glatt eine Kilowattstunde Strom sparen, wenn man die Gehirnwaschmaschine abschaltet oder rausschmeißt. Eine Sendung wie pur+ »belastet« die Atmosphäre zum Beispiel mit 45 Gramm CO2. Was man dafür alles Leckeres essen kann!

Hier geht es zum Aufruf zur Aktion gegen die Klimalüge.


Quelle