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Physik und Metaphysik

Wer an Gott glaubt hält sich für das Ebenbild Gottes. Wer an die Klimalüge glaubt hält sich für ein CO2-Schwein, für einen Klima-Sünder, für einen miesen Haufen Biomasse der die Welt verpestet. Klimaprediger wissen das. Sie wollen das sich die Menschheit größtenteils
selbst vernichtet. Auf dem Planten hungert bereits eine Milliarde Menschen. Dies ist das geplante, gewollte Resultat der geplanten, inszenierten Finanzkriese und der sog. Bio-, und Klimapolitik. Weltweit wurden landwirtschaftliche Nutzflächen zur Produktion von UNEFFEKTIVEN nachwachsenden Rohstoffen zu Gewinnung von Ethanol und Palmöl als Ersatz für fossile Energieträger vernichtet. Landwirte in Europa werden für Flächstilllegungen bezahlt, als Milchbauern in den Ruin getrieben. Milliarden werden "aus religiösen Motiven" in die völlig UNEFFEKTIVE Solarstromtechnik investiert und verschwendet.

Gleichzeitig werden Techniken zur EFFEKTIVEN Nutzung nachwachsender Rohstoffe wie die Biogastechnik, die bezogen auf die Anbaufläche eine wesendlich höhere Energiegewinnung ermöglicht, verhindert. Ebenso wird die Gewinnung von Diesel aus Müll verhindert! Arbeitsplätze werden mittels Finanzkriese GEPLANT vernichtet um Menschen zu vernichten. Wir erleben vor unseren Augen den großten Massenmord der Geschichte der Menschheit.
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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Klima-Risiken, neue Weltreligion für neue Weltverwaltung


Zu Höherem geboren?

Nachdem der Betrug an den Klimadaten und am Konsens der anerkannten Klima-Wissenschaft aufgeflogen war, dachte ich trotz UNO-Klimakonferenz, es sei genug mit dem Unsinn. Doch neue Aspekte der Klimakomödie fordern Beachtung.

Nur 5% der Deutschen hätten sich – wird offiziell geklagt – gegen Schweinegrippe impfen lassen. Das schafft der Regierung, die dem US-Pharmakonzern GlaxoSmithKline blind 50 Mio. Impfdosen abgekauft hat, Probleme – nicht nur wegen der Kosten. Ihre laute Propaganda-Strategie zog plötzlich nicht mehr und ging nach hinten los. Und beim nächsten Mal? Jedenfalls hielt sich eine qualifizierte Mehrheit skeptisch zurück, nicht etwa, weil sie wusste, was man ihr gegen die „Welt-Pandemie“ spritzen würde. Wer weiß das schon? Man hatte es mit den Säuen, die zur Terrorisierung der Bevölkerung durch das Dorf gejagt werden, zu weit getrieben. Teile der Bevölkerung bekamen, wegen des zu lauten Medien-Geplärrs, Zweifel. Und ehe man irgendwelche Leute mit zweifelhafter Absicht an der eigenen Gesundheit herumfummeln ließ, verweigerte man vorsichtshalber die Impfung. Das könnte Schule machen – auch beim Klima.

Klima scheint zwar eine andere Sache zu sein; sie geht nicht so sehr unter die eigene Haut. Aber der propagierte Klima-Schutz wird das für viele bereits kärglich gewordene Leben drastisch noch kärglicher machen – und wahrscheinlich nachhaltiger als eine Impfung. Die UNO-Bürokraten und ihre Auftraggeber, der hinter den Regierungen regierende Finanzhochadel (das sind nicht die zur Zeit sogar amtlich beschimpften, angestellten Ackermänner und Boni-Jäger, sondern deren Karriere-Träger) wollen oder können die von Menschen gemachte Wirtschaftskrise nicht meistern, aber maßen sich an, das noch nicht oder falsch verstandene Klimageschehen auf der Erde regeln zu wollen. Gibt es eine größere Verrücktheit? Wenn jetzt in Kopenhagen Entwicklungsländern Milliarden für den Klimaschutz versprochen werden, ist das so verlogen wie früher die Entwicklungshilfe. Das Geld hilft nicht, es fließt in den Schuldendienst und damit zurück an die Banken: anderer Name – gleicher Zweck.

Übertreibungen bergen Risiken. Das wissen Propagandisten. Deshalb ging man behutsam und langfristig vor und baute die Klimareligion langsam von unten auf. DDT, Waldsterben, Verseuchung, radioaktive Ängste usw., alles verbunden mit Protest gegen Ungerechtigkeit, Gewinnstreben, Neid usw. Allem lag ein subtiler Anti-Industrialismus zugrunde, der als Antikapitalismus maskiert war. Avantgarde durfte die bezahlte Linke spielen, dann bekamen einfallslose Wissenschaftler Gelegenheit sich hervorzutun, dann hoffnungslose Politiker Karrierechancen und Wahlkampfgelder, die Medien wurden vorsichtig eingeklinkt und durften das Ganze langsam hochgefahren. Ich habe das Spiel der frühen 60er Jahren als SDS-Aktivist aus nächster Nähe erlebt und erst allmählich – über Jahrzehnte – durchschaut.

Schon ab 1972 nahm sich auch die UNO der bedrängten Umwelt an und alle folgten brav dem Trend: „Kann Umweltschutz denn Sünde sein?“ Aber Vorsicht! Beim Geld können Freundschaften enden, und es geht ums Geld der kleinen Leute. Der Skandal um gezinkte Klimadaten ließ aufmerken. Er könnte zum Nachdenken anregen und all die aufgeblasenen Selbstverständlichkeiten platzen lassen. Da musste etwas geschehen. Vorschnell ließ man die von der politischen Propagandamaschine in messianische Dimensionen aufgepumpte Puppe das CO2 zum Giftgas erklären: CO2, die Pflanzennahrung, ohne die es kein Leben, wie wir es kennen, auf dem Planeten gäbe! EPA Direktor der Abteilung Pollutant Decrees, Ray Donaldson, setzte noch eins drauf: der vom Menschen freigesetzte Wasserdampf “will also enhance the greenhouse effect, leading to potenially catastrophic warming.” Das schlägt dem Fass den Boden aus, aber nicht bei uns; die Medien blenden es vornehm aus.

Am 9.12. lehnte sich in Kopenhagen ein anderer Handlanger der Finanz-Mafia weit aus dem Fenster. Nur sein Amt zeigt, worum es wirklich geht: Macht, polizeiliche, militärische Macht. Gemeint ist NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Er rief der „Weltgemeinschaft“ in einer Videobotschaft über den NATO-Pressedienst zu: „Die Reduzierung der Emission von Kohlendioxid muss politische Priorität für jede Regierung und Industrie in der Welt haben … Das Problem der Klimaänderungen fordert mehr denn je internationale Zusammenarbeit auf allen Ebenen … Die NATO ist ihrerseits bereit, alles zu tun, was von ihr abhängt“ (gegebenenfalls zu schießen). Und US-Ex-Vizepräsident Al Gore, der Umweltschutz bei der US-Army gelernt hatte, unterstreicht die nur leicht angedeuteten Drohungen des NATO-Bediensteten, wenn er in Kopenhagen schlagwortartig verkündet: “Klimawandel, eine nie dagewesene Bewährungsprobe für unsere Demokratie” – “Mächtige Kreise verhindern Konsens”. “Die Zukunft der menschlichen Zivilisation steht auf dem Spiel”, und dann einen “nachhaltigen Kapitalismus” fordert. (Der Stern vom 10.12).

Was „nachhaltiger Kapitalismus“ ist, konnte man am Tag zuvor ausgerechnet in Schweden, in der Zeitung Dagens Nyheter (und am 10.12. im Daily Telegraph) unter der Überschrift „Enormer Betrug mit Bezug auf den CO2-Emissionshandel“ lesen. „Nach Aussagen der gemeinsamen EU-Polizei Europol wurden enorme Betrügereien mit CO2-Emissionsrechten in der EU begangen. Der Verlust für die Steuerzahler wird auf 52 Mrd. Schwedische Kronen (7,5 Mrd. Dollar) geschätzt. Die ersten Hinweise auf den Betrug zeigten sich Ende letzten Jahres, als es in verschiedenen Ländern der EU zu einem enormen Anstieg beim Handel (mit Verschmutzungsrechten, HB) kam. Die Spitze wurde in diesem Mai erreicht, kurz bevor Frankreich, die Niederlande, Großbritannien und Spanien ihre entsprechenden Steuergesetzte änderten, was den Handel um 90% einbrechen ließ.” Im Artikel wird Finanzguru Paul Krugman mit dem zustimmenden Satz zitiert. “Wir können uns das leisten”. Natürlich, Spekulanten schaffen am liebsten künstliche “Werte” aus dem Nichts, um sie mit amtlicher Unterstützung Anlegern für ihr mehr oder weniger sauer verdientes Geld anzudrehen. Der Artikel kommentiert: „Gut, wenn er (Krugman) das meint, dann soll er selbst für den Betrug zahlen“ und weiter „Das vom Menschen freigesetzte CO2 hat einen vernachlässigbaren Einfluss auf das Klima und es gibt für die nächsten 500 Jahre genug fossile Energieträger… Es gibt keine Energieknappheit in der Welt, außer der vom Menschen verursachten, um ein Monopol zu erzeugen und die Preise anzuheben. Regierungen und ‚big oil und big industry’ waren dafür die besten Unterstützer und taten dafür, was sie konnten” – aber bitte! Dabei nicht die Betroffenheits-Krämer als Unterstützer in den Parteien, Kirchen und Spendeneintreib-Verbänden vergessen.

Es gibt keine Hinweise auf eine Klimaerwärmung, auf extremere Wetterereignisse oder einen ungewöhnlichen Meeresspiegelanstieg mehr. Die ertappten amtlichen Klimabetrüger wollten nach den Aussagen in ihren e-mails lieber ihre Datenbestände löschen, als diese Einsicht durchsickern zu lassen. Der einzige nachweisbare Effekt des CO2 Anstiegs in der Atmosphäre ist gesünderes und schnelleres Pflanzenwachstum auf Äckern und in den Waldgebieten. Das größte Risiko des Treibhauseffekts ist, an ihn zu glauben – ein Risiko?

Machen Sie sich nichts vor. Es geht bei der Klimahysterie nicht nur um die Verteuerung der Energie und damit der Lebenshaltungskosten oder um mehr Geld für die Spekulation mit virtuellen Papier-Werten. Ein solcher Betrug, ein solches Zusammenspiel zwischen Weltbürokratie, Regierungen, Medien, Militärapparat und wissenschaftlichen Institutionen hat weiter reichende Ziele. Mir liegt ein (von besorgten Insidern herausgeschmuggeltes) Politik-Papier der CIA für Regierungsstellen vor: „A Study of Climatological Research as it Pertains to Intelligence Problems“ vom August 1974. In ihm werden die gleichen katastrophischen Behauptungen der heutigen Klimahysteriker aufgestellt. Allerdings ging man damals – überzeugender als heute – von einer drohenden Klimaabkühlung, einer „neo-borealen Ära“ wie in der kleinen Eiszeit „von 1600 bis 1850“ aus. In Bukarest sollte 1974 die UNO-Bevölkerungskonferenz den Kissinger Plan NSSM 200 zur Reduktion der Weltbevölkerung einleiten. Das misslang zunächst. Da beauftragte der National Security Council der USA drei Organisationen mit langfristigen Klimaforschungen: die National Academy of Science, die National Oceanic and Atmospheric Administration und die National Science Foundation.

Polizeistaatsgebilde, wie in der Sowjetunion ausprobiert, haben sich auf lange Sicht nicht bewährt. Mit den neuen Kommunikations-, Überwachungs-, Verwaltungs- und Propaganda-Techniken lassen sich auf globaler Ebene viel effektivere, bürokratische Herrschaftsformen durchsetzen. An ihnen wird seit 1945 experimentell gearbeitet (UNO, später EU und NAFTA usw). Statt wie bisher aufwendig pseudo-demokratische Regierungen und Medien über die Finanzen zu manipulieren, versucht der Finanzhochadel, sich einen vereinfachten, unmittelbar ihm unterstellten Machtapparat zu schaffen (Vgl. §§ 36 und 38 des neuen Vertrags, der für den Klimagipfel in Kopenhagen vorbereitet worden ist). Ein zentraler Machtapparat arbeitet aber nur dann für die Auftraggeber wirtschaftlich, wenn es gelingt, die Massen von einer geeigneten Glaubensstruktur (Religion) zu über-„zeugen“. Für die Inhalte wählte man aus Erich Neumanns “Ursprungsgeschichte des Bewußtseins und Kulturentwicklung und Religion” die Bewusstseinsebene des Glaubens an die Große Mutter aus, und als Methode der Durchsetzung die des frühen Christentums nach der Analyse von Edward Gibbon’s Decline and Fall of the Roman Empire. Die neue Mutter-Natur Religion ließ sich von unten, quasi aus der Opposition kommend und mit Protest gegen „die da oben“ und mit Forderung nach mehr Gerechtigkeit für die Armen etc. (die natürlich nicht umgesetzt werden), propagieren. Pseudolinkes Geschwafel, Umwelt-Ideologien, Klimaschutz, Gaia-Kult und eine auf sich selbst bezogene Ethik bilden Versatzstücke zur Vorbereitung auf die angestrebte Welteinheitsreligion, an der nicht nur Leute wie Hans Küng seit Jahren arbeiten.

Übertriebene Schaumschlägerei kann – jedenfalls in sogenannten gehobeneren Kreisen – nach hinten losgehen. Das sollen ‘Intelligenzblätter‘ wie Der Spiegel verhindern. Im aktuellen Fall Klima hieß das: erst einmal wieder beruhigen. So lässt man wie am 7.12. in spiegel-online einen „Kritiker“, den Statistiker Bjørn Lomborg zu Wort kommen. Lomborg hatte sich in der grünen Szene bewährt. Vor ein paar Jahren durfte er mit den mediengepuschten Bestsellern “Apocalypse No!” und “Cool it!” lautstark von sich als Klimaskeptiker Reden machen. Das brachte dem Kompromiss-Kandidaten den Job als Direktor des Copenhagen Consensus Centers ein. Das Center entwickelt Strategien zu Umwelt- und Klimafragen und veranstaltet dazu Kongresse mit Namhaften. In dem Spiegel-Artikel erfährt der Intelligenzler, dass das Scheitern des Klima-Gipfels sogar ein Erfolg sein könnte. „Zwar wissen wir alle seit langem“ so Lomborg, dass die Klimaerwärmung vom Menschen gemacht ist, aber ihre Verhinderung über Drosselung der CO2-Emissionen komme mittel- und langfristig viel zu teuer, nämlich auf 12,9% des Brutto-Inlandprodukts der Welt. Günstiger wäre es, sich praktisch auf die Klimaerwärmung einzustellen. Das Geld sei besser nicht für die Verhinderung fossiler sondern für die Entwicklung alternativer Energieträger aufzuwenden. Bei der Entwicklung effizienter Alternativen sei man aber in den letzten 20 Jahren, wegen zu geringer Aufwendungen, nicht viel weiter gekommen. Das klingt vernünftig, ohne an der gewünschten Stoßrichtung etwas zu ändern, nämlich den Lebensstandard der Menschen drastisch, dafür aber „gerechter“ einzuschränken, denn – das steht nicht im Artikel – „Not lehrt beten“.

Effiziente Alternativen gibt es, nur wird ihr Einsatz verteufelt und verhindert. Mit der vollen Nutzung der Kerntechnik und der Transmutation des zum Buhmann gemachten nuklearen Abfalls ließe sich eine technologische Entwicklung in Gang bringen, die schließlich zur effizienten Anwendung der Kernfusion und noch darüber hinaus führt. In der „Plasma-Fackel“ der Kernfusion ließen sich alle Energie- und auch alle Abfallprobleme grundsätzlich lösen. Aber daran ist keiner der politischen Machthaber und ihrer „linken“ Wadenbeißer interessiert. Denn damit triebe man die Entwicklung des Bewusstseins über die Ebene der „Großen Mutter“ hinaus und entzöge aller Machtausübung und dem demoralisierenden Neid die materielle Grundlage, nämlich den Mangel, den Hunger, die Not und den Streit unter einander um die Brosamen, die von der Herren Tisch fallen. Geistig Aufwachen, das wäre das Risiko der cleveren Finanz-Strippenzieher im Hintergrund – und das Ihre.

Helmut Böttiger

PS: Und weil es so schön passt, ein Link zu einem aktuellen Mainstreammedium, dessen Inhalt es ausnahmsweise mal richtig in sich hat:
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/weltklimakonferenz/tid-16566/klimagate-skandal-um-manipulierte-daten_aid_462308.html

Quelle:
Der Spatz im Gebälk 13.12.09

Montag, 7. Dezember 2009

Aber wann?

Tief unter der Wüste Sahara gibt es bekanntlich Süßwasser, das in Brunnen angebohrt wird und Oasen sogar mit größeren Dörfern versorgt. Das Wasser stammt aus einer Zeit vor über 10.000 Jahren, als es auf der Erde durchschnittlich etwa 2° C wärmer als heute, und die Sahara eine üppige Savanne war. Das damals wärmere Klima sorgte global für mehr Meerwasserverdunstung und andere Bedingungen der Atmosphären-Zirkulation. Dergleichen scheint die Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte, die aber ums Jahr 2004 schon wieder zu Ende gegangen zu sein scheint, auch wieder zaghaft in Gang gebracht zu haben. Jedenfalls berichtet die Zeitschrift „National Geographic“ in ihrer letzten Ausgabe, „Wissenschaftler“ hätten aufgrund von Satellitenaufnahmen Anzeichen für eine zunehmende Vegetationsentwicklung in der Wüste Sahara und verstärktes Pflanzenwachstum in den angrenzenden Regionen Afrikas entdeckt, die auf zunehmende Niederschläge zurückgeführt werden können. Nach Einschätzung der Forscher könnten regelmäßige Regenfälle die verwüsteten Trockengebiete wieder beleben und für die Landwirtschaft geeignet machen.


„Wissenschaftler“, das besagt aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre nichts Verläßliches mehr, wenn man nicht ihre Geldgeber und ihr Verständnis von „Wahrheit“ kennt. Darüber macht „National Geographic“ natürlich keine Angaben. Aber vielleicht erinnern Sie sich an die 70er Jahre. Damals kam es zu einer vorrübergehenden Klimaabkühlung und da beglückten uns die Machthaber mit der mediengerechten Angst vor der kommenden Eiszeit. Damals wurde die Klimaabkühlung von der Ausdehnung der Sahara und dem Austrocknen der Sahelzone begleitet. Nun, im Rahmen der bekämpften Klimaerwärmung, zeugen Satellitenaufnahmen der im Süden an die Sahara angrenzenden Gebiete, darunter der Halbwüste Sahel, die sich auf einer Fläche von über vier Millionen Quadratkilometern erstreckt, seit dem Jahr 1982 wieder von einer Ausweitung der Vegetationsfläche. Auch im Norden, im zentralen Tschad und im Westsudan wird die Zunahme der Vegetation beobachtet. Es spricht also einiges dafür, daß an dieser Beobachtung etwas dran sein könnte – zumal sie der augenblicklichen Klima-Höllenpredigt im Weg stehen würde.


Ob solche positiven Erkenntnisse mehr Einfluß auf die Klima-Priester haben werden, als die negativen, die zeigen, daß ihre „Bibel“, die „Klimamodelle“, die Klimaentwicklung weder rückwärts noch vorwärts ohne den sogenannten „fudge-factor“, d.h. nachfolgende Anpassung, berechnen können, ist fraglich. Denn es geht ja nicht ums Klima und schon gar nicht um die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerungen – es geht ausschließlich um Geld. So hat nun selbst die französische Regierung, die sich dank der ausgebauten Kernenergie-Nutzung in Sachen CO2-Emissionen ruhig zurücklehnen könnte, auf ein vom früheren sozialistischen Ministerpräsidenten Michel Rocard geplantes Vorhaben zur Einführung einer „Taxe Carbone“ zurückgegriffen. Die Steuer auf den CO2-Ausstoß soll bereits ab Januar 2010 eingeführt werden. Sie ist wichtiger Bestandteil des Umweltprogramms „Grenelle de l’environnement“, mit dem Frankreich seine CO2-Emmision bis 2050 auf ein Viertel des aktuellen Standes reduzieren will. Mit der neuen Steuer soll das Energieverbrauchs-Verhalten der Franzosen geändert werden. Hauptbetroffen wären Straßenverkehr und private Haushalte, deren Heizkosten sich deutlich erhöhen würden. Nach der geplanten Steuer wären pro Tonne CO2 nicht weniger als 32 Euro in die Staatskasse zu zahlen, was für Mehreinnahmen von acht Milliarden Euro pro Jahr sorgen würde und den Liter Diesel um 8,5 Cent und den Liter bleifreies Benzin um 7,7 Cent teurer machen würde. Bisher erhält die französische Regierung pro Jahr 2,5 Milliarden Euro aus der Mineralölsteuer und weitere 1,5 Milliarden Euro an Mautgebühren. Mit Ähnlichem muß bei uns trotz aller gegensätzlichen Beteuerung der um die Politämter Buhlenden nach der Wahl im September gerechnet werden.


Oder ist der Schottische Weg angesagter? Dort berichtete die Zeitung „The Scotsman“ schon am 25. Juni, Klimapolizisten hätten die Befugnis erhalten, „energieverschwenderische“ Hausbesitzer und Firmen, die zu viel Strom oder zu viele Plastiktüten benutzen, mit Bußgeldern zu belegen. Die Energiepolizei hat freie Hand bei der Auferlegung von Strafen für Hausbesitzer und Betriebe, die nicht die „Energieeffizienz-Auflagen“ erfüllen. „Die Maßnahmen, die vom Parlament durchgewunken wurden, beinhalten unter anderem die Ermächtigung, Hausbesitzer und Firmen zu ahnden, sollten sie nichts unternehmen, um die Energieeffizienz ihrer Häuser und Gebäude zu verbessern“. Auch die Beschäftigung entsprechender Blockwarte schafft Arbeitsplätze.


Aber vielleicht braucht die Regierung das Geld bald gar nicht mehr. Denn „Wirtschafts-Wissenschaftler“ sprechen von einer starken, V-förmigen Erholung der Wirtschaft. Und tatsächlich, die Aktien waren so rasch emporgeschnellt, wie kaum je zuvor, auch der Öl-Preis „erholt“ sich, wenn auch noch in Grenzen, Gold stieg um 18 Dollar auf 953 Dollar, und der Dollar fiel auf 1,42 Dollar je Euro. Was will man mehr, wenn’s nur ums Geld ginge. Doch wie schon Julius Barnes, Vorsitzender des Hoover’s National Business Survey sagte: „Das Frühjahr [...] markiert das Ende einer Phase ernster Besorgnis [...] amerikanische Unternehmen kehren stetig auf ein normales Maß des Wachstums zurück“. Das war am 16. März 1930, bevor es dann erst richtig los ging. Und „Wir befinden uns nun in der Nähe des Endes der rückläufigen Phase der Krise“ stand noch am 15.11.1930 im Harvard Economic Review.


Vom Zweiten Weltkrieg bis 2007 hat das Kredit-Volumen ständig zugenommen und ist das Verhältnis von Schulden zum Bruttoinlandsprodukt alleine im letzten Jahr von rund 150% auf 360% gestiegen. Wurde diese Entwicklung so schnell korrigiert und sind die neuen Schulden so rasch abgezahlt worden? Natürlich bleiben die hunderte von Milliarden, die die Regierungen in die Hand nahmen, um das „Konjunkturwunder“ zu bewirken, in ihren Büchern, um sie auf dem „richtigen Kurs“, dem der Banken zu halten. EZB und FED hatten Banken-Geld für die jüngste Schuldenwelle aus dem Hut gezaubert und damit u.a. den Banken faule Kredite abgenommen. Die Banken haben damit ein Mehrfaches an Kaufkraftgeld frisch geschöpft und den Regierungen ausgeliehen, die damit der fehlenden Nachfrage auf die Sprünge halfen. Die Banken, das heißt die Banken der Banken, denen auch die FED gehört, konnten deshalb im 2. Quartal wieder riesige Gewinne aufweisen. Allein die drei, Goldman Sachs, Bank of America und Citigroup „verdienten“ im 2. Quartal 10,2 Mrd. US-Dollar. Die US-Regierung verschuldete sich dafür um über eine Billion Dollar und die FED, die dafür die Voraussetzung schuf, verweigert jede Aussage über die Stellen, zu denen sie das Geld hat fließen lassen. So ist die Machtverteilung in dieser Demokratie.


Der notorische „Mr. Doom“ (der aber Recht behielt), Nouriel Roubini, Professor an der Stern School of Business der Universität New York, Schüler von Jeffrey Sachs, Chef der Beratungs-Firma (Mindestkosten eines Infobriefs 20.000 US$), und unter Bill Clinton Wirtschaftsberater im Weißen Haus, geht davon aus, daß spätestens im zweiten Halbjahr 2010 die Rezession verstärkt zurückkehrt. Dabei haben wir keine Rezession, sondern eine Krise. Die Leute, die Firmen und die Regierungen haben auf Kredit Geld ausgegeben, das sie noch nicht verdient hatten, um damit die Preise dessen, was schon produziert worden war, hochzutreiben und die dadurch erstandenen Gewinne auf die „Finanzmärkte“ zu tragen. Irgendwann muß zurückgezahlt werden. Dann wird nicht mehr gekauft, sondern gespart. Wo nicht gekauft wird, wird auch nicht produziert. Roubini rechnet spätestens im Herbst 2010 mit einer Arbeitslosenquote von 11 Prozent in den USA. Die OECD sagt der Bundesrepublik einen Anstieg der offiziellen Arbeitslosenquote auf 11,6 Prozent im nächsten Jahr voraus.


Im Mai 2009 verkündete die USA einen neuen Rekord, dieses Mal bei den Beziehern staatlicher Lebensmittelhilfe. Im Mai 2008 waren nach amtlichen Angaben 28,435 Millionen Amerikaner auf Lebensmittelhilfe angewiesen, im Mai 2009 waren es schon 34,409 Mio.: Tendenz exponentiell steigend. Dabei ist zu bedenken: Entmutigte Arbeitnehmer, die die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz aufgegeben haben, haben keinen Anspruch auf Lebensmittelhilfe und kinderlose Erwachsene verlieren ihn nach maximal drei Monaten. Und trotzdem ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten bereits jeder neunte Bürger auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Was werden die Betroffenen wohl tun?


In den USA, ja, aber bei uns? Uns verspricht Steinmeier (SPD), die Arbeitslosigkeit drastisch zu senken. Warum macht er es nicht jetzt schon. Ist die CDU etwa dagegen? Sie will das Gleiche, und das Gleiche hatte schon Schröder vormals versprochen. Man muß den Leuten halt etwas versprechen, wenn man bei den Fleischtöpfe der Steuerknete Berlins bleiben will – und wenn es das Blaue vom Himmel wäre: „Die Menschen hören es doch so gerne!“. Dabei könnte Steinmeier sogar Recht haben. Er verspricht, die Arbeitslosigkeit mit „grüner Technologie“ (er sagt natürlich nicht „grün“, sondern meint „rot“ oder „alternativ“) zu beseitigen. Natürlich geht das. Stellen Sie sich vor, man schaffte „umweltbewußt“ LKWs und Eisenbahn ab und transportierte alles alternativ auf Eselkarren, man schlösse alle Kern- und Kohlekraftwerke und begnüge sich mit Sonne-, Wind-, und Sterne-Energie, und, wenn es daran einmal fehlen sollte, mit Muskelkraft. Was meinen Sie, wie viele Arbeitsplätze sich so schaffen ließen – nur eben leider kein Arbeitseinkommen. Dieses kleine Manko – viel Arbeit aber kein Einkommen (auch Produktivität genannt) – übersehen kindlich vertrauensselige Wähler, die auf eine(n) Rattenfänger(in) von New Yorks Gnaden warten.


Und wenn es dann so weit ist, wenn von den Schulden etwas angezahlt, die Fabriken, in die nichts mehr investiert wurde, marode sind und das, was von ihnen schließlich noch übrig geblieben ist, sich sogar mit „alternativen“ Energien betreiben ließe, was dann? Merkels Klimaberater Prof. Schellnhuber hatte der Wiener Zeitung Standard am 10. Juli zugesagt: Ab 2050 wird kein CO2 mehr freigesetzt. Die Leser meinten, es werden dann keine sogenannten fossilen Energieträger mehr genutzt. Vielleicht hat auch er sogar Recht und die Menschen setzen kein CO2 mehr frei, weil sie aufgehört haben zu atmen. Ins Auge gefaßt ist so etwas (siehe Spatz letzter Woche), aber wer will es schon ernst nehmen? Doch dann wird, selbst wenn einige noch atmen, der Aufschwung mangels Technik und Know How längst verspielt sein. Sieht man das in Berlin nicht? Man sähe es schon, wenn man wollte, und über die Richtung, in die man sich befehlsgehorsam bewegt, nachdächte. Doch Nachdenken wird nicht belohnt, weder mit Wählerstimmen, Anerkennung, noch Geld. Nachdenken bereitet nur Schwierigkeiten und leistet „geistigem Terrorismus“ Vorschub.


In den USA sieht man die Richtung und sorgt vor. In der 30. Kalenderwoche traf sich der von Obama neu ernannte Administrator der Federal Emergency Management Agency (FEMA – der Binnennotstands-Verwaltung) des Department of Homeland Security, Craig Fugate mit Gouverneuren der US-Staaten, um mit ihnen aktuelle Notstandsvorbereitungen zu erörtern (Quelle). Am 22. Juli 09 soll die FEMA von Obama in einer executive order (d.h. an Senat und Kongreß vorbei) nachträglich berechtigt worden sein (die Information ließ sich nicht verifizieren), auf amerikanischem Boden „Korrekturzentren“ (Konzentrationslager) zu errichten und zu betreiben. Blogs in den USA berichten seit Jahren, daß in den USA bereits viele Hunderte riesigen Internierungslagern für viele Millionen Häftlinge mit gewaltigem Kostenaufwand errichtet worden seien. Sie stehen leer, werden bewacht und sind voll einsatzbereit, Gefangene aufzunehmen. Die Blogs belegen das mit Bildern, Standortangaben und Kapazitätszahlen. (vgl. z.B. diese Quelle). Dafür, daß es hier gar nicht so weit kommen muß, sorgen Medien, Regierungen und vertrauensselige Wähler. Dafür, daß es auch in Frankreich und anderen EU-Ländern so friedlich wie in Deutschland ablaufen wird, würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen – und selbst hier dreschen dann wohl Linke und Rechten auf einander ein. Dafür wurden sie schließlich doch geschaffen.


Quelle